Stephan Pottel, Industry Director Manufacturing EMEA bei Zebra Technologies, gibt einen spannenden Ausblick auf die kommenden Entwicklungen in der Fertigungsbranche für das Jahr 2026. Ein zentrales Thema ist die verstärkte Integration von Künstlicher Intelligenz (KI), Machine Learning und Edge Intelligence, die die Produktionsprozesse grundlegend verändern werden.

Durch die Kombination von Automatisierung mit verbesserten Trainingsmethoden für Mitarbeiter können Hersteller eine just-in-time Produktion aufrechterhalten und gleichzeitig die betriebliche Effizienz signifikant steigern. Das Ziel ist ein resilienter Workforce, der flexibel auf die Anforderungen der modernen Fertigung reagiert.

Ein weiterer wichtiger Trend ist die Nutzung von Machine Vision und Edge Intelligence zur Umgestaltung des Qualitätsmanagements. Anstatt reaktiv auf Fehler zu reagieren, ermöglichen diese Technologien eine proaktive und in Echtzeit durchgeführte Qualitätskontrolle, was die Produktqualität nachhaltig erhöht.

Aufgrund geopolitischer Veränderungen verlagern viele Hersteller ihre Produktion in heimischere oder verbündete Regionen. Hier kommen Technologien wie RFID und Machine Vision zum Einsatz, um die Transparenz entlang der Lieferkette zu gewährleisten und die Einhaltung von Qualitäts- und Regulierungsstandards sicherzustellen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Zukunft der Fertigung stark von der Verschmelzung technologischer Innovationen mit nachhaltigen und wirtschaftspolitischen Strategien geprägt sein wird. Die Einführung von RFID und Machine Vision gilt dabei als entscheidender Faktor für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Produktion.

Für Unternehmen ist es essenziell, diese Technologien frühzeitig zu integrieren, um im wettbewerbsintensiven Markt weiterhin erfolgreich und anpassungsfähig zu bleiben.

Quelle: The Manufacturer - Manufacturing predictions for 2026