Die Hannover Messe 2026 setzte ein klares Signal: Künstliche Intelligenz ist nicht mehr nur ein Trend, sondern eine strategische Säule für die Zukunft der Industrie in Deutschland und Europa. Unter dem Leitgedanken „AI in Industry“ versammelte die Messe Branchenführer, Technologieexperten und politische Entscheidungsträger, um den Einsatz von KI in Produktion, Infrastruktur und industrieller Wertschöpfung zu beschleunigen.
Ein Schulterschluss für industrielle KI
Im Zentrum der Diskussionen stand ein hochrangig besetztes Format, das gemeinsam von der Hannover Messe und der Initiative „Made for Germany“ organisiert wurde. Es verdeutlichte das gemeinsame Ziel, KI-Anwendungen schneller in die Breite zu bringen. „Die Hannover Messe rückt die industrielle Nutzung von Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt industriepolitischer Überlegungen in Deutschland und Europa“, heißt es in dem Bericht. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern und auszubauen. Die Initiative „Made for Germany“, bestehend aus 126 führenden Unternehmen und Investoren, plant zwischen 2025 und 2028 Investitionen von über 800 Milliarden Euro in Innovation, Forschung, Infrastruktur und den beschleunigten Einsatz von KI – ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland.
Hochkarätige Einblicke und politische Weichenstellungen
Die Center Stage der Hannover Messe war Schauplatz intensiver Diskussionen führender Vertreter der deutschen Industrie, darunter Vorstände von Siemens (Roland Busch), SAP (Christian Klein) und der Deutschen Telekom (Tim Höttges), sowie internationale Größen wie Julie Sweet (CEO von Accenture) und Jean-Pascal Tricoire (Aufsichtsratsvorsitzender von Schneider Electric). Es wurde erörtert, „wie KI von der Strategie in die breite industrielle Anwendung skaliert werden kann – aufbauend auf den bestehenden Stärken deutscher Unternehmen in Automatisierung, Maschinenbau, industrieller Software und Systemintegration.“ Themen wie industrielle Datenräume, KI-Infrastruktur und konkrete Anwendungen in der Wertschöpfung standen im Vordergrund.
Die Bedeutung von KI wurde auch auf politischer Ebene unterstrichen. Mehrere Bundesminister vertieften zentrale Dimensionen von „AI in Industry“:
- Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Karsten Wildberger, thematisierte die Rolle digitaler Infrastruktur und Datenökosysteme.
- Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius betonte die Notwendigkeit technologischer Modernisierung für Sicherheit und resiliente industrielle Strukturen unter dem Titel „Wehrhafte Wertschöpfung“.
- Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, fokussierte auf Innovationsdynamik, Startups und den Transfer zwischen Forschung und Industrie.
- Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verknüpfte AI und Physical AI mit Fragen der Wettbewerbsfähigkeit und neuen Wachstumsfeldern.
KI als strategische Infrastrukturfrage
Die klare Botschaft der Hannover Messe 2026 ist unmissverständlich: „Künstliche Intelligenz ist längst mehr als ein Technologiethema. Sie wird zur strategischen Infrastrukturfrage für industrielle Wertschöpfung, Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum in Deutschland und Europa.“ Für Unternehmen wie CREATE Automation Agency, die sich auf AI-gestützte Workflow-Automatisierung und die Integration von KI-Technologien spezialisiert haben, sind diese Entwicklungen von größter Relevanz. Die Stärkung der industriellen KI in der DACH-Region bietet enorme Chancen für Effizienzsteigerung, Kostensenkung und die Entwicklung innovativer Lösungen. Wir bei CREATE sind bereit, Startups und mittelständische Unternehmen dabei zu unterstützen, diese Potenziale voll auszuschöpfen und ihre Geschäftsprozesse durch maßgeschneiderte Automatisierung mit führenden KI-Tools wie OpenAI, Claude und Gemini zu transformieren.
Quelle: my factory – Signal für industrielle KI in Deutschland und Europa