Automatisierungs-ROI in 30 Sekunden berechnen
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Schätzung auf Basis deiner Angaben. Tatsächliche Werte hängen vom konkreten Prozess ab.
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So berechnest du den ROI einer Automatisierung
Der Return on Investment (ROI) einer Automatisierung zeigt, ob sich die Investition in ein automatisiertes System gegenüber der manuellen Bearbeitung lohnt. Grundlage ist die eingesparte Arbeitszeit, bewertet mit dem Vollkostensatz deiner Mitarbeiter.
Eingesparte Zeit/Jahr = Häufigkeit × Dauer pro Durchlauf × Mitarbeiter × Automatisierungsgrad
Ersparnis/Jahr (€) = Eingesparte Zeit × Stundensatz − laufende Kosten
Amortisation (Monate) = Setup-Kosten ÷ monatliche Netto-Ersparnis
ROI (%) = (Ersparnis/Jahr − Investition) ÷ Investition × 100
Rechenbeispiel
Ein Team erfasst 10× pro Woche Rechnungen, je 15 Minuten. Bei einem Vollkostensatz von 55 €/h und 80 % Automatisierungsgrad ergibt das rund 104 eingesparte Stunden und etwa 5.700 € Ersparnis pro Jahr – bei einem einzigen Prozess.
Typische Zeitersparnis nach Anwendungsfall
Diese Benchmarks helfen dir bei der Einschätzung des Automatisierungsgrads:
| Anwendungsfall | Typische Ersparnis | Quelle |
|---|---|---|
| Rechnungsverarbeitung | bis 80 % schneller | RPA-Studien 2026 |
| Dateneingabe & -abgleich | 50–70 % weniger Aufwand | RPA-Benchmarks |
| Finanzprozesse / Reporting | bis 60 % Effizienz, −70 % Fehler | Deloitte |
| Textaufgaben (generative KI) | bis 40 % | Fraunhofer IAO |
| Beratungs- / Wissensarbeit | bis 25 % | Fraunhofer IAO |
| Allgemein automatisierbare Arbeitszeit | 30–60 % | McKinsey 2023 |
Bereits 80 % der Unternehmen in Deutschland automatisieren ihre Abläufe (Studie „Intelligent Process Automation 2024").
Häufige Fragen
Wie berechnet man den ROI einer Automatisierung?
Eingesparte Zeit (Häufigkeit × Dauer × Automatisierungsgrad) mal Stundensatz, abzüglich laufender Kosten, geteilt durch die Investition aus Setup- und Betriebskosten – mal 100 ergibt den ROI in Prozent.
Welchen Stundensatz sollte ich ansetzen?
Den Vollkostensatz des Arbeitgebers (inkl. Lohnnebenkosten und Overhead), nicht das reine Bruttogehalt: rund 40 €/h für Sachbearbeiter, 55 €/h für qualifizierte Fachkräfte, 85 €/h für Spezialisten.
Wie viel Zeit spart Automatisierung typischerweise?
Je nach Prozess 50–80 %. Laut McKinsey sind 30–60 % der Arbeitszeit grundsätzlich automatisierbar.
Wann amortisiert sich eine Automatisierung?
Setup-Kosten geteilt durch die monatliche Netto-Ersparnis. Für die meisten Projekte liegt der Break-even bei 6–12 Monaten, bei Quick-Wins oft früher.
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