2.755 Anfragen auf LinkedIn, gemessen bis zur letzten Antwort
Von CREATE · 4 Minuten

Ausgangslage: Wir testen an uns selbst
Bevor wir Kunden eine Ansprache auf LinkedIn aufbauen, haben wir es selbst gemacht. Von April bis September 2026 lief unsere Ansprache an Marketing-Verantwortliche über Waalaxy.
Das Werkzeug verschickt zuverlässig. Was es nicht von selbst beantwortet, sind die Fragen danach:
- Welche Liste bringt mehr Kontakte?
- Wie viele der Angefragten antworten wirklich?
- Was steht in den Antworten, und welche sind noch offen?
- Wird aus einer Antwort ein Gespräch?
Jede Zahl kommt aus dem Werkzeug, mit Datum. Keine Rücklaufquote, deren Nenner niemand kennt.
Aufbau: Eine Anfrage, zwei Nachrichten
Zwei Kampagnen mit derselben Abfolge, nur die Liste war verschieden. So lässt sich vergleichen, was die Liste ausmacht.
- 1
Liste
Die Kontakte kommen aus dem Sales Navigator von LinkedIn. Eine Liste mit CMOs und eine zweite mit ähnlichen Profilen, eine Lookalike-Liste.
- 2
Anfrage
Die Kontaktanfrage geht ohne Notiz raus. Keine Vorstellung, kein Angebot, nur die Anfrage.
- 3
Erste Nachricht
Nach dem Annehmen eine Frage: Was habt ihr im Marketing schon automatisiert? Kein Link, kein Termin.
- 4
Zweite Nachricht
Kommt keine Antwort, folgt ein Hinweis auf unsere Workflow-Bibliothek. Danach ist Schluss.
- 5
Auswertung
Die Zahlen je Kampagne kommen aus Waalaxy. Die Antworten lesen wir über HeyReach aus, das am selben Profil hängt, und ordnen sie mit Claude nach Mustern.
Waalaxy rechnet die Antworten auf die angenommenen Anfragen. Das ergibt 10,2 %. Auf alle Angefragten gerechnet sind es 3,0 %. Wer Kanäle vergleicht, braucht die zweite Zahl.
Ergebnis: Drei von hundert antworten
Über beide Kampagnen und die ganze Laufzeit, Stand 1. September 2026.
- Anfragen gesendet
- 2.755
- Anfragen gesendet
- angenommen
- 29,6 %
- angenommen
- Antworten
- 83
- Antworten
- Anfragen gesendet2755
- Angenommen816
- Antworten83
Beide Kampagnen zusammen, Zahlen aus Waalaxy, Filter „Alle Zeit“, gezogen am 1. September 2026.
Aus dem Datensatz haben wir fünf Dinge gelernt, die für jede Ansprache auf LinkedIn gelten:
- Die Notiz ist nicht nötig. Alle 2.755 Anfragen gingen ohne raus, fast jede dritte wurde angenommen.
- Die Liste wirkt stärker als der Text. Die Lookalike-Liste kam auf 36,4 % Annahme, die CMO-Liste mit derselben Abfolge auf 28,0 %.
- LinkedIn schlägt E-Mail nicht so klar, wie es aussieht. Pro angefragter Person antworteten 3,0 %, bei unserer besten E-Mail-Sequenz waren es 3,5 %.
- Die häufigste Absage lautet: machen wir schon selbst. Marketing-Teams in kleinen, technikaffinen Firmen bauen ihre Automatisierung oft selbst. Das ist keine Frage der Formulierung, sondern der Zielgruppe.
- Zwei Werkzeuge auf einem Profil teilen sich ein Tageslimit. LinkedIn sieht das Profil, nicht das Werkzeug. In den letzten 30 Tagen, als beide parallel liefen, fiel die Annahme auf 17,3 %. Ein Beweis ist das nicht, ein Grund für ein Werkzeug je Profil schon.
Stand: Ausgewertet, das Vorgehen bleibt
Die Auswertung umfasst beide Kampagnen über die ganze Laufzeit. Was daraus folgt, gilt für jede neue Liste.
Jede Ansprache über Waalaxy braucht dieselben drei Dinge: Zahlen je Liste mit Datum, die Rücklaufquote auf alle Angefragten gerechnet und jede Antwort eingeordnet, bevor sie im Posteingang untergeht.
Was der Datensatz nicht hergibt: Termine wurden damals nicht erfasst. Wie viele Gespräche aus den 83 Antworten wurden, nennen wir deshalb nicht. Das ist die Lücke, die wir als Nächstes schließen: ein eigener Buchungslink je Kampagne.





